es liegt was in der luft. der titel.

By landeplatzderengel

Im Idealfall taucht der Titel eines Romans früh und ohne Zweifel auf, ohne Marketing-Überlegungen des Verlags (die natürlich nicht unwichtig sind für ein Buch), einfach so. So heißt diese Geschichte und Punkt. Beim Landeplatz war das so. Das kommt nicht ganz aus der Luft, ich hatte den „geografischen“ Landeplatz gefunden. Als ich ihn gesehen hatte, tauchte gleich die Frage auf, wo den in einem jeden dieser Platz ist, an dem die Engel landen können. Das habe ich als Gedanken lange mit mir herumgetragen, ohne zu wissen, dass er einmal eine Bedeutung haben könnte. Einmal hörte ich, wie ein Kind seine Mutter fragte, ob den Engel auch bei Regen landen könnten, ob ihre Flügel nicht zu schwer und nass würden.

Ich selbst habe von meiner Großmutter diese kitschigen Bildchen, die sie in ihrem Gesangbuch verwahrte, geschenkt bekommen. Aber eigentlich hatte ich mit Engeln nichts am Hut und trotzdem zogen sie mich an, ob die Engel, die oft auf Grabsteinen zu sehen sind, auf den Gemälden alter Meister im Museum oder eines Tages bei einem Antiquitäten-Händler und Galeristen: Ein Bild, das der Künstler auf einen alten, saftig rot gefärbten Teppich gemalt hatte. „Engel verstecken“ war der Titel des Bildes und tatsächlich, man sah sie erst auf den zweiten Blick. Und es waren nicht nur die süßen, netten Engel, wie man sieht.

Irgendwann vereinten sich die Engel mit dem Schluckauf im Gehirn (wie Tourette oft bezeichnet wird), mit Fabian, mit Mirco und nun ist er da, der Roman unter dem Titel „Landeplatz der Engel“.

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